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JPG komprimiert Fotos ordentlich, aber WEBP macht dasselbe mit einem neueren Codec und erzeugt meist eine deutlich kleinere Datei bei gleicher Bildqualität – das bedeutet schnellere Seiten und kleinere Uploads. Dies wandelt dein JPG vollständig im Browser in WEBP um.
Die Kompression von JPG stammt aus dem Jahr 1992 und arbeitet in festen 8×8-Pixel-Blöcken, deshalb zeigt es Blockartefakte und Halos an Kanten, sobald man die Qualität senkt. WEBP nutzt Vorhersagetechniken aus der Videokompression – es modelliert, wie ein Pixelblock mit seinen Nachbarn zusammenhängt, bevor es kodiert –, was es erlaubt, dasselbe visuelle Detail mit deutlich weniger Bytes darzustellen.
Bei einem typischen Foto wird ein 2,4-MB-JPG bei Qualität 90 zu einem WEBP von etwa 1,4–1,7 MB bei vergleichbarer Qualität, eine Ersparnis im Bereich von 30–40 %, wobei beide Bilder bei normaler Ansichtsgröße nebeneinander praktisch gleich aussehen.
Der Unterschied summiert sich am schnellsten auf Seiten mit vielen Fotos – eine Produktgalerie, ein Fotografie-Portfolio, ein Blogbeitrag mit einem Dutzend Bildern –, wo ein Drittel weniger pro Datei zu einer spürbar schnelleren Ladezeit führt, besonders im Mobilfunknetz. Bei einem einzelnen Foto, das du per Mail oder Nachricht verschickst, ist die Ersparnis real, aber wenig entscheidend, da beide Formate ohnehin in Sekunden versendet sind.
WEBP behandelt flache Farbe und Verläufe bei niedriger Qualität zudem mit weniger Streifenbildung als JPG, was sich bei Screenshots oder Grafiken bemerkbar macht, die fotografischen Inhalt mit Vollfarbe mischen.
Für die meisten praktischen Zwecke fast nichts. WEBP hat in aktuellen Browsern eine nahezu universelle Unterstützung – Chrome, Firefox, Safari und Edge behandeln es seit Jahren nativ –, ein zu WEBP umgewandeltes Website-Bild wird sich also für nahezu alle Besucher korrekt anzeigen. Was bleibt, liegt außerhalb des Browsers: Manche ältere Desktop-Viewer, einige Druck-Workflows und die eine oder andere App verlangen weiter gezielt JPG, behalte also das ursprüngliche JPG, falls die Datei den Browser verlassen muss.
Das JPG wird in deinem Browser dekodiert und zu WEBP neu kodiert, ohne etwas hochzuladen und ohne beim Schließen der Seite etwas zu behalten. Füge einen ganzen Ordner mit Produktfotos oder Blog-Bildern hinzu, jedes wird einzeln mit der gewählten Qualität umgewandelt, herunterladbar einzeln oder als ZIP – praktisch, um einen Stapel Bilder für eine Website in einem Rutsch statt einzeln vorzubereiten.
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