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PNG speichert jeden Pixel exakt, was für Logos und Screenshots passt, aber Dateien größer macht, als eine Website eigentlich braucht. WEBP komprimiert dieselben Bilder deutlich stärker, ohne die volle Transparenz zu verlieren, sodass eine Seite voller Grafiken einen Bruchteil der Zeit zum Laden braucht. Dies wandelt dein PNG im Browser in WEBP um, mit einem Qualitätsregler für den Kompromiss.
PNG nutzt ein allgemeines Kompressionsschema (DEFLATE, dieselbe Familie wie eine .zip-Datei), das nicht weiß, ob es ein Foto oder ein Icon vor sich hat – es presst einfach wiederholte Bytes zusammen. WEBP stützt sich auf Vorhersagetechniken aus der Videokodierung, modelliert also, wie benachbarte Pixel zusammenhängen, bevor es komprimiert, und das ergibt für dasselbe Bild deutlich kleinere Dateien.
Der Unterschied zeigt sich am schnellsten auf echten Seiten: Ein 1200×800-Produkt-Screenshot als PNG liegt oft um 420 KB; dasselbe Bild als verlustfreies WEBP gespeichert fällt auf etwa 300 KB, und als verlustbehaftetes WEBP bei Qualität 80 auf 60–90 KB, ohne sichtbaren Unterschied bei normaler Ansichtsgröße. Multipliziere das mit einer Seite mit zwanzig solchen Bildern, und der Unterschied ist eine Seite, die sofort lädt, gegen eine, die warten lässt.
WEBP ist ungewöhnlich, weil es beide Modi in einem Format anbietet. Verlustfreies WEBP stellt die Pixel des PNG exakt wieder her, typischerweise 25–35 % kleiner als das PNG bei gleichem Inhalt, und ist die richtige Wahl für ein Logo, ein Icon oder jedes Bild, bei dem ein einzelner falscher Pixel zählt. Verlustbehaftetes WEBP funktioniert eher wie JPG: Es wirft Detail weg, das das Auge kaum bemerkt, gegen eine deutlich kleinere Datei, und bei Qualität 75–85 ist ein fotoartiger Screenshot meist nicht vom Original zu unterscheiden, bei einem Fünftel des Gewichts.
Der Regler auf dieser Seite lässt dich pro Bild einen Punkt auf dieser Kurve wählen, sodass ein einfarbiges Oberflächen-Icon verlustfrei bleiben kann, während ein Banner mit Foto verlustbehaftet geht, ohne das Werkzeug zu wechseln.
Alpha-Transparenz kommt unversehrt durch: Ein PNG-Logo mit durchsichtigem Hintergrund bleibt im WEBP genauso durchsichtig, sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet, was JPG nicht kann. Die Browser-Unterstützung ist inzwischen kein echtes Problem mehr – jede aktuelle Version von Chrome, Firefox, Safari und Edge rendert WEBP nativ, und das seit Jahren.
Was bleibt, liegt außerhalb des Browsers: Manche ältere Desktop-Viewer, Design-Tools ohne das passende Plugin und einzelne Upload-Formulare erwarten noch gezielt PNG oder JPG. Geht dein WEBP an eine Website, spielt diese Lücke fast nie eine Rolle; muss es sich in einem alten Programm öffnen, behalte das PNG als Arbeitsdatei und exportiere WEBP nur für die Seiten, die es ausliefern.
Das PNG wird lokal in deinem Browser dekodiert und zu WEBP neu kodiert, nichts wird also hochgeladen, und nach dem Verlassen der Seite bleibt keine Kopie. Das zählt für noch nicht veröffentlichte Designs oder Kunden-Screenshots, die du keinem Drittanbieter geben willst, und bedeutet auch, dass keine Upload-Warteschlange etwas ausbremst – ein Ordner mit hundert Screenshots wandelt sich so schnell um, wie dein Gerät es verarbeiten kann. Füge einen Stapel hinzu, stelle die Qualität einmal ein und lade die Ergebnisse einzeln oder als ZIP herunter.
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