Verpixle das ganze Foto oder nur die Rahmen, die du aufziehst. Alles läuft in deinem Browser, das Original verlässt dein Gerät nicht.
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JPG, PNG, WebP oder BMP · bis zu 10 Bilder · Bis zu 50 MB pro Datei
Alles läuft in deinem Browser, die Bilder werden nicht hochgeladen. EXIF-Daten wie der GPS-Standort werden nicht in die neuen Dateien übernommen.
Du willst ein Bild verpixeln, bevor es online geht: das Gesicht eines Kindes, das Kennzeichen auf dem Auto-Foto für die Kleinanzeige, den Namen im Screenshot. Wähle „Ausgewählte Bereiche“, zieh über jede Stelle einen Rahmen, und die Pixel darin werden durch Blöcke in je einer Durchschnittsfarbe ersetzt. Die Details fehlen in der gespeicherten Datei selbst. Es liegt also kein Aufkleber obendrauf, den jemand wieder abziehen könnte. Die Blockgröße reicht von 4 bis 64 px und startet bei etwa einem Fünfundsiebzigstel der langen Bildseite, bei einem Bild mit 1200 px Kantenlänge sind das 16 px. Bis zu zehn Bilder laufen in einem Durchgang, berechnet auf einem Canvas in deinem Browser-Tab.
Voreingestellt ist „Ganzes Bild“. Für ein Gesicht oder ein Kennzeichen stellst du bei „Anwenden auf“ auf „Ausgewählte Bereiche“ um und ziehst mit Maus oder Finger einen Rahmen über die Vorschau. Rahmen kannst du beliebig viele setzen, in der Liste steht jeweils die Größe, etwa „Bereich 1 · 240 × 180 px“. Ohne Maus setzt „Rahmen hinzufügen“ einen Rahmen in die Mitte, die Pfeiltasten verschieben ihn, Umschalt + Pfeiltasten ändern die Größe, Entf löscht ihn.
Eine automatische Gesichtserkennung gibt es nicht. Du markierst selbst, was unkenntlich werden soll, und prüfst im Vorschaumodus „Vergleichen“, ob wirklich alles erwischt ist. Jedes Bild behält seine eigenen Bereiche: Auf dem Gruppenfoto können sechs Rahmen sitzen, auf dem nächsten Bild nur einer. Ein Bild ohne Rahmen wird bei „Ausgewählte Bereiche“ übersprungen und als übersprungen gekennzeichnet, damit du nicht versehentlich eine unveränderte Kopie postest.
Ein allgemeiner Hinweis, keine Rechtsberatung: In Deutschland kann das Veröffentlichen erkennbarer Personen das Recht am eigenen Bild berühren. Verpixelte Gesichter nehmen Fotos von Kindern oder Fremden im Hintergrund einen Teil dieser Angriffsfläche.
Das Bild wird in ein Raster aus Quadraten zerlegt. Das Raster beginnt in der linken oberen Ecke deines Rahmens, nicht des Fotos, der erste Block sitzt also genau auf der Kante, die du gezogen hast. Jedes Quadrat bekommt den Mittelwert von Rot, Grün und Blau der darin liegenden Pixel, gewichtet nach Deckkraft, damit transparente Stellen in einem PNG das Ergebnis nicht abdunkeln. Quadrate, die der Rahmenrand anschneidet, mitteln nur die Pixel, die sie enthalten. Außerhalb des Rahmens wird nichts gelesen oder verändert.
Als Gefühl für die Körnung: Ein Foto mit 1200 × 800 px schrumpft bei 64-px-Blöcken auf 19 × 13 Quadrate, die letzte Zeile und Spalte nur teilweise gefüllt. Bei 8 px bleiben 150 × 100 Quadrate, genug, um ein bekanntes Gesicht noch zu erkennen. Für Gesichter von Kindern oder Fremden sollten höchstens vier bis fünf Blöcke über die Gesichtsbreite laufen. Ist das Gesicht auf dem Gruppenfoto 100 px breit, heißt das 20 bis 25 px oder mehr.
Verpixeln ist keine Verschlüsselung. Jeder Block trägt noch den Durchschnitt dessen, was darunter lag, und bei Text in bekannter Schrift reicht das mitunter zum Rückrechnen: Das Open-Source-Werkzeug Depix (2020) hat Passwörter aus verpixelten Screenshots wiederhergestellt, indem es Blockmuster mit gerendertem Text abglich. Je kleiner der Block im Vergleich zu den Buchstaben, desto mehr Form bleibt erhalten.
Für alles, was niemand lesen soll, also Kfz-Kennzeichen, Hausnummer, Straßennamen, Kartennummern oder ein Aktenzeichen, schalte bei „In den Bereichen“ auf „Schwarzer Balken“. Der Rahmen wird deckend schwarz gefüllt, von dem Inhalt darunter bleibt nichts übrig. Willst du bei einem Kennzeichen trotzdem die Pixeloptik, wähle die Blöcke größer als die Zeichenhöhe, damit kein Buchstabe auf mehrere Quadratzeilen verteilt wird.
Beim „Format“ bleibt es auf „Wie das Original“ oder du wechselst zu PNG, JPG oder WebP. BMP-Dateien werden als PNG gespeichert. JPG und WebP folgen dem Regler „Qualität“, voreingestellt sind 92 %. HEIC wird nicht gelesen, es gehen nur JPG, PNG, WebP und BMP, jeweils bis 50 MB.
Flache Blöcke lassen sich gut komprimieren. Unser Testfoto mit 1200 × 800 px und 224.092 Byte war nach dem Verpixeln mit den voreingestellten 16 px und Qualität 92 nur noch 11.026 Byte groß.
Die neue Datei wird aus den dekodierten Pixeln gezeichnet, deshalb werden EXIF-Daten nicht übernommen. Kameramodell, Aufnahmezeit und GPS-Standort bleiben zurück. Das hilft, wenn das Foto vor deiner Haustür entstanden ist.
Bilder hinzufügen
Zieh bis zu zehn Dateien (JPG, PNG, WebP oder BMP, je höchstens 50 MB) in das Feld.
Bereiche markieren
Wähle bei „Anwenden auf“ den Eintrag „Ausgewählte Bereiche“ und zieh über jedes Gesicht, jedes Kennzeichen oder jeden Namen einen Rahmen. Mit „Rahmen hinzufügen“ und den Pfeiltasten geht es auch per Tastatur.
Stärke festlegen
Stell die „Blockgröße“ ein oder nimm bei Text den „Schwarzen Balken“. Die Vorschau zeigt jede Änderung sofort.
Anwenden und speichern
Klick auf „Auf # Bilder anwenden“ und lade die Dateien einzeln oder gesammelt als ZIP herunter.
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